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WBNÖ zu Austausch mit Bundeskanzler Karl Nehammer über die aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft im Bundeskanzleramt

© Foto: Jakob Glaser

WBNÖ zu Austausch mit Bundeskanzler Karl Nehammer über die aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft im Bundeskanzleramt

Im Mittelpunkt stand die Umsetzung des Energiekostenzuschuss 2 und die Notwendigkeit weiterer Überbrückungshilfen, um die Liquidität der Unternehmen sicherzustellen.

Bei einem Wirtschaftsgespräch im Bundeskanzleramt tauschte sich eine Delegation von Spitzenfunktionärinnen und Spitzenfunktionären des NÖ Wirtschaftsbundes rund um WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker und WBNÖ Direktor Harald Servus mit Bundeskanzler Karl Nehammer zu den aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft aus. Im Mittelpunkt stand das brennende Thema der Umsetzung des Energiekostenzuschuss 2 und dringend notwendiger Liquiditäts-Überbrückungshilfen.

„Die Energiekrise ist noch lange nicht vorbei. Viele Betriebe kämpfen aufgrund der hohen Energiepreise weiter ums Überleben. Es war wichtig, den Energiekostenzuschuss auszuweiten und auch für 2023 die notwendigen Unterstützungen auf Schiene zu bringen. Konkret planen können die Betriebe damit aber erst, wenn auch die Kriterien feststehen“, hielt WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker in seinem Statement fest. Die noch ausständigen Richtlinien zum Energiekostenzuschuss 2 müssten daher rasch umgesetzt und eine unkomplizierte Auszahlung an die Unternehmen sichergestellt werden. Auch die Details der angekündigten Energiekostenpauschale für die vielen kleineren Unternehmen, die vom Energiekostenzuschuss nicht erfasst seien, müssten schnell auf den Tisch. Die Betriebe bräuchten Klarheit, um weiter planen zu können.

„Die Energiekosten haben sich im Lauf des letzten Jahres vervielfacht. Die ersten Energieabrechnungen haben viele Betriebe schon Ende des Jahres erhalten, gleichzeitig kommen die Energiehilfen aufgrund notwendiger Antragsprozesse mit Verzögerung bei den Unternehmen an. Das führt bei vielen Betrieben zu kurzfristigen Liquiditätsengpässen“, sagt WBNÖ Direktor Harald Servus. Dadurch laufe man Gefahr, dass etwa Material- und Rohstoffeinkäufe verschoben und Produktionen zurückgefahren werden müssten. Die Wirtschaftsleistung würde dadurch zusätzlich eingebremst. Es müssten daher dringend weitere Überbrückungshilfen auf den Weg gebracht werden, um die Liquidität der Unternehmen sicherzustellen und damit den Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten.

„Vielen Dank an Bundeskanzler Karl Nehammer für den offenen und ehrlichen Meinungsaustausch“, so Ecker und Servus abschließend. Bei den Energiehilfen gehe es nicht nur um das Überleben vieler Betriebe, sondern auch um die weitere Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes. Es müsse daher sichergestellt werden, dass die Hilfen unkompliziert abgewickelt werden und rasch bei den Unternehmen ankommen.

Bildtext: (v. l.)  WBNÖ Landesobmann-Stv. WKNÖ Vizepräsident Kurt Hackl, WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker, Bundeskanzler Karl Nehammer, WBNÖ Direktor Harald Servus, WKNÖ Vizepräsidenten Nina Stift, Christian Moser und Erich Moser, Maria Gindl und Obfrau der WKÖ Bundessparte Gewerbe und Handwerk Renate Scheichelbauer-Schuster.

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