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Verbesserungen für Kleinunternehmer durchgesetzt

Verbesserungen für Kleinunternehmer durchgesetzt

Mit 1. Jänner 2020 wurde die Umsatzgrenze bei der Kleinunternehmerregelung von 30.000 Euro auf 35.000 Euro angehoben. Einmal in fünf Jahren darf die Grenze um max. 15 % überschritten werden. Die Kleinunternehmerregelung ermöglicht es Unternehmen mit nur geringen Umsätzen, dass sie für ihre erbrachten Leistungen keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen müssen. Das hat insbesondere Vorteile für Unternehmen, die sich direkt an Endkonsumenten wenden. Kleinunternehmer müssen in der Regel auch keine Umsatzsteuervoranmeldungen durchführen. Die Regelung bringt daher sowohl steuerliche Vorteile als auch bürokratische Entlastungen.

Auf die Befreiung von der Umsatzsteuerpflicht im Rahmen der Kleinunternehmerreglung kann auch verzichtet werden, wodurch für den Unternehmer der Vorsteuerabzug erhalten bleibt.

Zusätzlich zur Erhöhung der Kleinunternehmergrenze wurde die Möglichkeit einer einfacheren Ausgabenpauschalierung geschaffen. Seit 1.1.2020 haben Kleinunternehmer ein Wahlrecht: Für die steuerliche Gewinnermittlung kann anstatt der Einzelaufzeichnung ein pauschaler Betriebsausgabenabzug von 45% bei Handelsunternehmen und Produktionsbetrieben bzw. 20% bei Dienstleistungsbetrieben vorgenommen werden.

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Weitere Erfolge

Aussetzung der NÖ Tourismusabgabe durchgesetzt

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Der Wirtschaftsbund Niederösterreich setzte sich stark für ein Aussetzen des Interessentenbeitrages in Niederösterreich ein, um die krisengebeutelte Wirtschaft insbesondere im Tourismus zu entlasten. Nachdem die Tourismusabgabe bereits im Jahr 2020 ausgesetzt wurde,...

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Mehr Netto vom Brutto: Steuerbelastung gesenkt

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Der Eingangssteuersatz der Einkommenssteuer (ab 11.000 Euro) wurde per 1. Jänner 2020 von 25% auf 20% gesenkt. Die Senkung der ersten Tarifstufe bedeutet eine Entlastung von bis zu 350 Euro pro Unternehmen und Jahr. Damit wurde der erste Schritt der im...

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Lohnnebenkosten weiter gesenkt

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Mit Wirkung ab 1. Jänner 2020 erfolgte die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge für Selbstständige – unabhängig vom Einkommen – um 0,85 Prozentpunkten auf 6,8 Prozent der Beitragsgrundlage. Der Einnahmeentfall wird durch den Bund ausgeglichen. So bleibt das...

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