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NÖ Wirtschaftsbund besuchte Bau-, Zimmerei- und Spenglereibetrieb Georg Fessl in Zwettl

© Foto: WBNÖ/Winkler

NÖ Wirtschaftsbund besuchte Bau-, Zimmerei- und Spenglereibetrieb Georg Fessl in Zwettl

Mitarbeitermangel, Lieferschwierigkeiten und enorme Preisschwankungen beschäftigen die Branche.

Der Wirtschaftsbund Niederösterreich konnte im Rahmen eines Betriebsbesuches bei der Firma Georg Fessl in Zwettl wichtige Einblicke in die Branche der Bau-, Zimmerei- und Spenglereibetriebe sammeln. „Die Georg Fessl GmbH ist mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Baufirma in Zwettl. In den vergangenen Jahren vergrößerte sich der Betrieb von 70 auf 200 Beschäftigte“, zeigt sich WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker beeindruckt. Die Branche habe volle Auftragsbücher zu stemmen, wofür aber noch mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt werden würden. „In der aktuellen Situation ist es für die Firma Georg Fessl in Zwettl schwierig, weitere Arbeitskräfte zu finden. Der Betriebsbesuch zeigte daher einmal mehr einen Mangel an Mitarbeitern auf, welchem dringend mit Maßnahmen entgegengewirkt werden muss“, betont Ecker. Darüber hinaus kämpfe die Branche laut Geschäftsführer Rene Zinner mit Lieferschwierigkeiten, insbesondere bei den Dämmstoffen. Eine weitere große Herausforderung gehe mit den aktuellen Preisschwankungen einher: „Die Firma Fessl, aber auch viele andere Betriebe, beschäftigen die aktuellen Entwicklungen der Preise. Die raschen Preisanpassungen machen die Kalkulation für die Unternehmerinnen und Unternehmer äußerst schwierig“, so Ecker.

„Im Bezirk Zwettl gab es im Juni, basierend auf dem WB Stellenmonitor, 645 offene Stellen. Mit 158 offenen Stellen sind Bau, Baunebengewerbe, Holz und Gebäudetechnik die Branchen mit den meisten offenen Stellen in Zwettl“, erläutert WBNÖ Direktor Harald Servus. Der Mitarbeitermangel in diesen Bereichen habe sich auch in den Gesprächen mit Geschäftsführer Rene Zinner widergespiegelt. „Die richtigen Weichenstellungen am Arbeitsmarkt müssen jetzt dringend getroffen werden. Mit der Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte sei bereits ein erster wichtiger Schritt gesetzt worden, denn ohne qualifizierten Zuzug aus Drittstaaten werde es nicht gehen. Darüber hinaus brauche es aber weitere Maßnahmen, um eine Trendwende einzuleiten. „Konkret müssen die Zumutbarkeitsregeln gelockert, geringfügige Zuverdienstmöglichkeiten abgeschafft und ein degressives Arbeitslosengeld eingeführt werden“, fordert Servus. Zudem müsse man das Kinderbetreuungsangebot erweitern, mehr Fokus auf die Ausbildung legen sowie Anreize schaffen, um auch pensionierte Menschen weiter in den Arbeitsprozess einzubinden.

Zur Georg Fessl GmbH

Die Firma Georg Fessl GmbH wurde 1920 gegründet und 2005 von einem der größten österreichischen Baukonzerne übernommen und ist seither eine Tochtergesellschaft der Swietelsky AG. Als staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb gilt die Firma Fessl als Top Lehrlingsausbildner. Aktuell werden 32 Lehrlinge ausgebildet.

Beitragsbild: v. l. WKNÖ Direktor Johannes Schedlbauer, WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker, Gebietsleiter Zimmerer/Spengler/Dachdecker Mario Kitzler, Gemeinderätin Dagmar Zinner, Geschäftsführer Rene Zinner, WB Bezirksgruppenobfrau von Zwettl Anne Blauensteiner, WBNÖ Direktor Harald Servus und WB Organisationsreferent von Zwettl Mario Müller-Kaas.


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