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„Es ist höchste Zeit für eine rasche Senkung der Lohnnebenkosten“

© Foto: Wirtschaftsbund Niederösterreich

„Es ist höchste Zeit für eine rasche Senkung der Lohnnebenkosten“

Utl.: Der Wirtschaftsbund Niederösterreich brachte im niederösterreichischen Wirtschaftsparlament einen Antrag für eine rasche Lohnnebenkostensenkung ein. Erste Schritte zur Senkung fordert der Wirtschaftsbund Niederösterreich noch heuer!

Um die Unternehmen zu entlasten, bedarf es einer raschen Senkung der Lohnnebenkosten. Derzeit kommen von 1€ an Arbeitskosten nur 53 Cent beim Arbeitnehmer an. Von den restlichen 47 Cent trägt der Arbeitgeber mehr als die Hälfte. „Durch eine Senkung der Lohnnebenkosten entlasten wir die Unternehmen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben am Ende des Monats mehr Netto vom Brutto,“ so WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker.

Österreich ist im OECD-Vergleich das Land mit der vierthöchsten Belastung des Faktors Arbeit. Prognosen gehen davon aus, dass Österreich 2024 den höchsten Anstieg an Lohnstückkosten erleben wird. „Wir dürfen im internationalen Vergleich nicht den Anschluss verlieren. Der wirtschaftlich angespannten Lage der Unternehmen muss rasch entgegengesteuert werden. Daher setzt sich der Wirtschaftsbund Niederösterreich mit seinem Antrag weiterhin konsequent für eine Senkung der Lohnnebenkosten ein,“ erklärt WBNÖ Direktor Harald Servus.

Um diese Vorhaben zu bewerkstelligen, hat der Wirtschaftsbund in seinem Antrag konkrete Punkte vorgestellt, welche die jährliche Senkung der Lohnnebenkosten in den nächste 5 Jahren um jeweils 0,5 Prozentpunkte ermöglichen sollen. Durch die Reduzierung der Beiträge zum Familienausgleichsfond (FLAF), einer Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge sowie einer Parität bei der Finanzierung der Pensionsversicherung, kann dies gelingen. Ebenso soll der Wohnbauförderungsbeitrag aus dem Bundesbudget finanziert werden. „Es ist dringend notwendig, dass die erste spürbare Lohnnebenkostensenkung noch in diesem Jahr passiert.“ so Ecker und Servus. Für die Finanzierung schlagen die beiden vor: „Das noch nicht vergebene freie Drittel der kalten Progression, welches knapp 700 Mio. € beträgt, zu verwenden. Besser kann man dieses Geld nicht investieren.“

Der Wirtschaftsbund Niederösterreich ist davon überzeugt, dass durch eine Systemreform bei Arbeitslosenversicherung und Pensionsversicherung sowie einer Reduktion der Finanzierung von sachfremden Leistungen über Lohnkosten, eine schnelle Umsetzung der Forderung gelingen kann. Dadurch profitiert sowohl die Wirtschaft als auch alle Bürgerinnen und Bürger. „Eine Senkung der Lohnnebenkosten stärkt das heimische Unternehmertum und ebenso die Kaufkraft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dies fördert wiederum unseren Wirtschaftsstandort und wirkt der wirtschaftlich angespannten Lage entgegen,“ ist Ecker überzeugt.

Bildtext: (v. l.) WBNÖ Direktor Harald Servus und WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker fordern mit dem Antrag im Wirtschaftsparlament eine rasche Senkung der Lohnnebenkosten

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