Der Wirtschaftsbund Niederösterreich (WBNÖ) hat mit der traditionellen Julius-Raab-Weintaufe offiziell das Arbeitsjahr 2026 eröffnet. Die Weintaufe ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil des WBNÖ und markiert bewusst den ersten offiziellen Termin im neuen Jahr. Benannt ist sie nach Julius Raab, dem Gründer des Wirtschaftsbundes und Baumeister der Zweiten Republik, dessen Verständnis von Verantwortung, Leistung und wirtschaftlicher Eigenständigkeit bis heute prägend wirkt.
Vor diesem Hintergrund betonte WKNÖ Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker die Bedeutung von Optimismus und verlässlichen Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft: „Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie stark der Unternehmergeist in Niederösterreich ist. Unsere Betriebe übernehmen Verantwortung, investieren und bilden aus – quer durch alle Branchen und Betriebsgrößen. Damit dieser Einsatz auch künftig möglich ist, braucht es vor allem Verlässlichkeit, Planungssicherheit und Rahmenbedingungen, die Unternehmertum ermöglichen statt erschweren.“
Auch Abgeordneter zum Nationalrat WBNÖ Direktor Harald Servus verwies auf die Bedeutung eines bewussten Starts ins neue Jahr: „Gerade zu Beginn eines neuen Jahres ist es wichtig, bewusst mit Zuversicht zu starten. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeigen erste positive Signale – etwa bei Inflation oder internationalen Impulsen. Gleichzeitig ist klar: 2026 wird kein Selbstläufer. Es braucht Budgetdisziplin, Reformbereitschaft und ein gemeinsames Verständnis für die Bedeutung eines starken Wirtschaftsstandorts.“
Der Julius-Raab-Wein 2026 ist ein Ried Bruck Riesling Smaragd aus dem Spitzer Graben und stammt vom Weingut Högl. Nach einem Festgottesdienst im Dom zu St. Pölten wurde der Wein von Thomas Renner, Abt des Stifts Altenburg, gesegnet.
Die Patenschaft für den diesjährigen Julius-Raab-Wein übernahm Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus Wolfgang Hattmannsdorfer: „Die wirtschaftliche Situation bleibt trotz zartem Anzeichen des Aufschwungs herausfordernd. Es liegt an uns, gemeinsam die Stimmung zu verbessern und mit einem Comeback von Leistung und Wettbewerb, mit einer Rückkehr zur Eigenverantwortung, mehr Freiheit und weniger Staat unseren Standort zurück auf die Überholspur zu bringen. Als Bundesregierung liefern wir konsequent und verbessern die Rahmenbedingungen beispielsweise durch die Reform des Strommarktes. Nächster großer Schritt in diesem Jahr wird die Umsetzung der Industriestrategie.“
Zu den Ehrengästen der Julius-Raab-Weintaufe zählte unter anderem geschäftsführende Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und geschäftsführende Vizepräsidentin des Österreichischen Wirtschaftsbundes Martha Schultz.
Ecker und Servus unterstrichen im Zuge der Weintaufe gemeinsam die Verantwortung für das kommende Jahr: „Zuversicht entsteht dort, wo Verlässlichkeit gegeben ist. Wenn Politik, Verwaltung und Interessenvertretung gemeinsam Verantwortung übernehmen und stabile Rahmenbedingungen schaffen, dann investieren Betriebe, sichern Arbeitsplätze und schaffen Perspektiven für die Zukunft.“
Die Julius-Raab-Weintaufe wurde mit einer Vorstellung vom Winzer Georg Högl und der Verkostung der Fassprobe sowie einem anschließenden Austausch abgeschlossen. Der persönliche Dialog stand dabei im Mittelpunkt – als Ausdruck des Zusammenhalts und der gemeinsamen Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich.
Bildtext v.l.n.r.: Durften die Fassprobe anlässlich der Weintaufe 2026 verkosten: WKNÖ Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker,geschäftsführende Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und geschäftsführende Vizepräsidentin des Österreichischen Wirtschaftsbundes Martha Schultz, Winzer GeorgHögl, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus Wolfgang Hattmannsdorfer und Abg. z NR. WBNÖ Direktor Harald Servus.




