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WBNÖ drängt auf Unterstützung für Betriebe gegen Energiepreisexplosion: „Lage dramatisch.“

© Foto: Wirtschaftsbund Niederösterreich

WBNÖ drängt auf Unterstützung für Betriebe gegen Energiepreisexplosion: „Lage dramatisch.“

Viele Betriebe stehen bereits mit dem Rücken zur Wand. Bund darf keine Zeit mehr verlieren und muss Lösungen präsentieren.

Der NÖ Wirtschaftsbund sieht nach Gesprächen mit Branchenvertretern dringenden Handlungsbedarf gegen die exorbitanten Energiepreise. „Die Lage ist in vielen Betrieben dramatisch und spitzt sich von Woche zu Woche zu“, sagt WBNÖ Direktor Harald Servus und führt weiter aus: „In Gesprächen mit Branchenvertretern, etwa aus dem Bäckereigewerbe, hören wir, dass es bei den Betrieben bereits um deren Existenz geht. Sie können die enormen Energiepreise ganz einfach nicht mehr stemmen.“ Der Bund müsse endlich den Ernst der Lage erkennen und Maßnahmen für die Betriebe setzen.

Der Direktor des NÖ Wirtschaftsbundes führt aus in welche Richtung die Entlastungsmaßnahmen gehen müssten: „Es braucht einen Energiekostenzuschuss für kleine und mittlere Betriebe mit Energiekosten von mindestens 3 Prozent des Produktionswertes. Das wäre EU-beihilfenrechtlich möglich, muss aber rasch und unkompliziert umsetzbar sein“, so Servus. Für alle anderen Betriebe müsse es – analog zur Strompreisbremse des Bundes für die privaten Haushalte – eine Deckelung für einen gewissen Grundstrombedarf geben. Der Deckel müsse sich am durchschnittlichen Strompreis auf dem Vorkrisenniveau orientieren. Für den darüber hinaus gehenden Verbrauch sei der aktuelle Marktpreis zu bezahlen.

Um eine nachhaltige Lösung des aktuellen Marktversagens zu erreichen spricht sich Harald Servus abermals auch für Maßnahmen auf europäischer Ebene aus: „Aktuell unterliegt der Energiemarkt starken Verzerrungen. Eine Entkoppelung von Strom- und Gaspreis beim Merit Order System muss daher angedacht werden, zumindest solange der Gaspreis nicht vom Markt bestimmt wird, sondern de facto der Willkür von Wladimir Putin ausgesetzt ist“, sagt Servus.

„Die Bundesregierung darf nun keine weitere Zeit mehr verlieren und muss endlich Lösungen für die Betriebe auf den Weg bringen“, so Servus abschließend. Wenn nicht rasch etwas passiere, dann werde es ein Firmensterben geben.  

Bildtext: WBNÖ Direktor Harald Servus drängt auf Unterstützung für Betriebe gegen Energiepreisexplosion. Fotocredit: WBNÖ/Monihart

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